Spur 1 - Art.Nr. 55602

Elektrolokomotive Baureihe E 60

Liebevolle Exoten
Außergewöhnliche Form, außergewöhnliche Aufgabe: die E 60 – eine der wenigen elektrischen Rangierloks der deutschen Eisenbahngeschichte. 1927 in Dienst gestellt, hatten sie wegen ihrer unproportionalen Vorbauten (lang, kurz) schnell den Beinamen „Bügeleisen“ weg. Ideal für Spur-1-Fans, die Rangier- und Bahnhofsbetrieb lieben. Oder für kleine Anlagen. Ein echter Hingucker allemal.

Vorbild: Baureihe E 60 der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft (DRG) im Auslieferungszustand. Rangierlokomotive mit Führerhausfenstern in der Ursprungsausführung, ohne Rangiererbühnen, Scherenstromabnehmer Bauart H II S D 2 mit zwei Schleifstücken, 2 Stirnlampen in Einheitsbauart und zusätzlicher oberer Signalleuchte. Grundfarbe Graublau.

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Elektrolokomotive Baureihe E 60
Elektrolokomotive Baureihe E 60

Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 55602
Spur / Bauart 1 /
Epoche II
Art Elektrolokomotiven
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Highlights

  • Komplette Neuentwicklung aus Metall.
  • Im Digitalbetrieb motorisch heb- und senkbarer Scherenstromabnehmer.
  • Neu entwickelte fernbedienbare Telex-Kupplung vorne und hinten.
  • Produktbeschreibung

    Modell: Komplette Neukonstruktion, Fahrgestell mit Hauptrahmen und Lokaufbau aus Metall. Mit Digital-Decoder mfx, geregeltem Hochleistungsantrieb und umfangreichen Geräuschfunktionen. Betrieb mit Wechselstrom, Gleichstrom, Märklin Digital und DCC möglich. Zentral eingebauter Hochleistungsmotor mit Antrieb auf alle Achsen. Im Digitalbetrieb motorisch heb- und senkbarer, vorbildgerechter Scherenstromabnehmer Typ H II S D 2 mit 2 Schleifstücken. Weißes 2-Licht-Spitzensignal mit LEDs konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Zusätzlich jeweils in Fahrtrichtung obere Signalleuchte schaltbar. Warmweiße LED-Beleuchtung im Führerstand. Führerstandstüren zum Öffnen, Aufwendige Nachbildung der Inneneinrichtung, Führerstand mit Lokführerfigur. Griffstangen aus Metall und viele weitere angesetzte Details wie: Schilder, Scheibenwischer, Pfeife, Glocke u.a. Pufferbohlen mit Federpuffern und angesetzten Bremsleitungen. Serienmäßig montierte Klauenkupplungen gegen 2 beigefügte Schraubenkupplungen austauschbar. Vorne und hinten eingebaute, komplett neu entwickelte fernbedienbare Telex-Kupplung.
    Befahrbarer Mindestradius 1.020 mm.
    Länge über Puffer 35 cm.

    Einmalige Serie.

  • Veröffentlichungen

    - Neuheiten-Prospekt 2015 - Gesamtprogramm 2015/2016 - Neuheiten-Prospekt 2016 - Gesamtprogramm 2016/2017 - Gesamtprogramm 2017/2018 - Gesamtprogramm 2018/2019 - Gesamtprogramm 2019/2020
  • Großbetrieb

    DRG-Elektrolok E 60 „Saubere Loks für den Rangierdienst auf elektrifizierten Bahnhöfen“ hieß die Devise der DRG Mitte der 1920er-Jahre in Bayern. Speziell für die ausgedehnten Gleisanlagen der Münchner Bahnhöfe bestellte sie 1926 zwei Elektroloks, um diese rauchfreie Betriebsart auch bei Rangierleistungen nutzen zu können. Aus Gründen einer einheitlichen Ersatzteilvorhaltung forderte die DRG, möglichst viele Bauteile der gerade beschafften E 52 und E 91 zu übernehmen. Von der E 91 kam der Winterthur-Schrägstangenantrieb mit Blindwelle und den drei Kuppelradsätzen. Die Antriebsleistung stellte ein Doppelmotor zur Verfügung, welcher auch bei der E 52 oder E 91 zur Anwendung kam. Ursprünglich besaßen die Lokomotiven eine Stromabnehmer-Sonderkonstruktion mit zwei weit auseinanderliegenden Schleifstücken, um Trennstellen in der Fahrleitung besser überbrücken zu können. Die ersten beiden Maschinen wurden 1927 als E 60 01 und 02 in Dienst gestellt. Bis Juni 1934 folgten in mehreren Kleinserien die E 60 03-14, welche zum Teil auch auf anderen bayerischen Bahnhöfen zum Einsatz kamen. Neben dem Rangierdienst sah man die E 60 vor Nahgüterzügen und Übergaben. Ihre charakteristische Gestaltung mit den beiden Vorbauten, der hintere langgestreckt und der vordere relativ kurz, verhalf ihnen schnell zu dem Beinamen „Bügeleisen“. Nach dem Anschluss von Österreich gelangten ab 1938 auch einige Maschinen ins „Anschlussgebiet“ nach Innsbruck, Kufstein und Wörgl. Alle E 60 überstanden den Krieg ohne allzu schwere Schäden und die in Österreich verbliebenen kehrten im Rahmen eines Loktausches 1945/46 nach Bayern zurück. 1957/58 ließ die DB die Loks gründlich aufarbeiten und modernisieren. So erhielten sie u.a. Rangierbühnen über den Puffern, zusätzliche Fenster und eine neue Verkabelung. Bis 1964 fuhren die E 60 (ab 1968: 160) nur wieder in Bayern, dann kam Heidelberg als neuer Standort hinzu. Erste Ausmusterungen erfolgten 1977 und mit der Abstellung der 160 012 im Juni 1983 war gleichzeitig der Rangierdienst mit Elektroloks bei der DB beendet. Als Museumslokomotiven blieben die 160 009, 010 und 012 erhalten.

  • Digitale Funktionen

    Control Unit Mobile Station Mobile Station 2 Central Station 1/2 Central Station 3/2*
    Mobile Station 2**
    Spitzensignal
    Pantographensteuerung
    E-Lok-Fahrgeräusch
    Lokpfiff
    Innenbeleuchtung
    Telex-Kupplung vorn
    Spitzensignal vorne aus
    Telex-Kupplung hinten
    Spitzensignal hinten aus
    Bremsenquietschen aus
    Direktsteuerung
    Glocke
    Zugbegegnungslicht
    Druckluft ablassen
    Betriebsgeräusch
    Rangierpfiff

    *Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Central Station 2 (Art.-Nr. 60213, 60214 oder 60215) mit dem Software Update 4.2

    **Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Mobile Station 2 (Art.-Nr. 60657/66955) mit dem Software Update 3.55

    Weitere Märklin Erklärvideos finden Sie in unserem YouTube Channel

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene
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