DAS KLEINE 1 x 1 - Der Modellbahnsteuerung TEIL 1

Start up

Einige Fragen brennen einem manchmal wirklich unter den Fingernägeln. Dazu gehört zum Thema Modelleisenbahn die Auswahl der richtigen Komponenten, um einen angenehmen Spielgenuss von Anfang an zu haben. Die Startsets aus dem Märklin Start up

Sortiment beinhalten daher alle notwendigen Teile, um einen kurzweiligen Spielspaß zu garantieren. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Elemente, die in unterschiedlicher Ausführung immer in den Startsets zu finden sind:

  • einen interessanten Zug, bestehend aus Lok und Wagen, die nicht nur toll aussehen, sondern durch ihre Form und Funktion auch vielfältige Ansätze für das Modellbahnspiel bieten,
  • eine Gleisanlage mit variablem Aufbau und auf den Zug abgestimmtem Spielpotenzial sowie
  • eine Modellbahnsteuerung, die nicht nur den enthaltenen Zug in seinem Spielwert unterstützt, sondern auch für den weiteren Ausbau des Startsets vielfältige Ansatzpunkte liefert.

Im Zentrum unserer heutigen Vorstellung steht die unter Punkt 3 angesprochene Modellbahnsteuerung. Diese besteht bei allen Märklin Start up-Sets aus folgenden Einzelkomponenten:

  • einem leistungsfähigen Schaltnetzteil zur Versorgung der Modellbahnanlage sowie
  • einem Infrarot-Handsender mit integrierter Digital-Technik,
  • einer Basisstation zum Umwandeln der Steuerbefehle des IR-Senders in entsprechende Fahr- und Schaltbefehle für die Loks. Gleichzeitig können an dieses Gerät auch Schalt- und Stellpulte für Signale und Weichenantriebe aus dem Start up-Sortiment angeschlossen und versorgt werden.

Dies sind einige Fachbegriffe, die wir zuerst einmal erklären wollen:

WAS IST EIN SCHALTNETZTEIL?

Dieser elektronische Baustein wandelt die nicht unproblematische Haushaltsspannung von 230 V in eine deutlich niedrigere Versorgungsspannung um. Bei der Modellbahn handelt es sich dabei um eine Versorgungsspannung von ca. 18 Volt. Schaltnetzteile gibt es auch bei anderen Elektronikgeräten wie zum Beispiel Computern. 

Diese Schaltnetzteile dürfen aber nicht einfach gegeneinander getauscht werden. Um hier keine Beschädigungen zu riskieren, sollte man immer darauf achten, dass man nur für den Einsatzzweck bei der Märklin Modelleisenbahn hergestellte Schaltnetzteile von Märklin verwendet. Und an Schaltnetzteilen darf man weder die Anschlussleitungen in irgendeiner Form abschneiden oder sonst verändern noch an dem Gerät selbst in irgendeiner Form rumbasteln!

Teil 1

WAS IST EIN INFRAROT-HANDSENDER?

Unter dieser Bezeichnung versteht man einen Fahrregler, der kabellos über das Licht seine Steuerbefehle versendet. Hierzu besitzt er eine Sendediode, die entsprechende Steuerbefehle über Licht im Infrarot-Frequenzbereich überträgt. Die Empfangsdiode für diese Befehle befindet sich beim Märklin System in der Basis-station. Für eine sichere Übertragung der Steuerbefehle von dem Sender zur Basisstation ist es daher am besten, wenn man diesen in die Richtung der Basisstation hält.


Infrarot wird in der Praxis auch gerne mit den Buchstaben IR abgekürzt. Der IR-Handregler von Märklin bietet nicht nur die Möglichkeit, Fahrbefehle wie „schneller fahren“, „langsamer fahren“ oder „Fahrtrichtung wechseln“ zu übermitteln. Zusätzlich können auch bis zu 5 Schaltfunktionen in den Loks ausgelöst werden. Dies kann die Stirnbeleuchtung sein, die eingeschaltet wird, eine automatische Telex-Kupplung, Soundfunktionen wie Schaffnerpfiff oder Bahnhofsdurchsage und so weiter und so weiter … Die Liste lässt sich extrem ergänzen und in fast jedem Jahr werden neue Funktionen im Märklin Sortiment vorgestellt, die durch diese Funktionstasten geschaltet werden können.

Neu in diesem Jahr ist zum Beispiel ein Zug, bei dem man den Scheibenwischer einschalten kann. Diese Fahr- und Schaltbefehle kann man mit dem IR-Fahrregler nicht nur für einen Zug senden. Da dieses Gerät in der Lage ist, 4 verschiedene Digital-Adressen zu unterscheiden, können somit wahlweise bis zu 4 Digital-Loks angesprochen werden.

Teil 2

WOZU BRAUCHT MAN DIE BASISSTATION?

Die Basisstation übersetzt die Fahr- und Schaltbefehle, die von dem Handsender übermittelt werden, in eine Sprache, die von den Digital-Empfängern in den Digital-Loks verstanden und umgesetzt werden können. Zusätzlich versorgt die Basisstation die Digital-Loks mit der notwendigen elektrischen Energie, damit diese sich auf der Anlage bewegen können. Sie überwacht aber auch die Anlage auf Störungen hin. 


Sollte ein Kurzschluss auf der Anlage auftreten und damit der Strombedarf zu hoch sein, schaltet die Basisstation vorsorglich die Leistungsversorgung der Digital-Loks ab und bietet so dem Modellbahner die Möglichkeit, diese Störung zu beseitigen und danach den Spielbetrieb sicher wieder aufnehmen zu können. Du wartest jetzt vielleicht schon ungeduldig darauf, diese Komponenten in der Praxis kennenzulernen. Aber dies ist ein Thema, dem wir uns im nächsten Teil widmen werden.

Teil 3
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