Legendär: Die BR 50 in der Version mit Kabinentender

BR 50 in der Produktion

Güterzug-Dampflok Baureihe 50 (Art.-Nr. 37835)

Als letzte „sogenannte“ Einheitsdampfloks entstanden kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die Maschinen der Baureihe 50. Von April bis Juli 1939 baute Henschel die ersten zwölf Exemplare, welche alsbald die glücklichste Konstruktion der DRG werden sollte, denn die rund 1.600 PS starke und 80 km/h schnelle 1’E-Maschine entwickelte sich schnell zu einer universell einsetzbaren, robusten und zuverlässigen Lok. Bedingt durch den Kriegsausbruch am 1. September 1939 stieg der Bedarf an Güterzugloks sprunghaft an und so folgten den zwölf Protoypen im Lauf der nächsten Jahre weitere 3.152 Maschinen. Nach Kriegsende verfügte die DB noch immer über mehr als 2.000 Maschinen, welche sukzessive die kleinen Witte- statt der großen Wagner-Windleitbleche erhielten und zumeist die Umlaufschürze einbüßten.

Ein großes Problem bildeten in den 1950er Jahren bei Güterzügen die sogenannten Güterzugbegleitwagen, welche nicht in genügender Anzahl vorhanden waren. So kam man schließlich auf die Idee, in 751 Tendern der 50er eine Kabine für das Zugbegleitpersonal einzubauen. Zwei große Fenster gewährleisteten eine guten Blick nach hinten auf den Zug und im Innern fanden eine breite Arbeitsplatte mit Tischleuchte, ein gepolsterter Klappsitz, zwei Notsitze, ein klappbares Handwaschbecken, eine Deckenleuchte, zwei Regale, Dampfheizung, Speisenwärmer, eine Wasserkanne und Kleiderhaken noch Platz. Bis zum Schluss der Dampflokzeit im Jahr 1977 blieben die 50er mit oder ohne Kabinentender „die“ Allround-Dampfloks vor Güter- und Reisezügen auf Haupt- und Nebenbahnen.

Detailansicht
37835

Vorbild: Güterzug-Dampflokomotive Baureihe 50 mit Kabinentender der Deutschen Bundesbahn (DB). Witte-Windleitbleche, 4 Kesselaufbauten, gekürzter Umlauf, DB-Reflexglaslampen und ohne Indusi. Betriebsnummer 50 1581. Betriebszustand um 1967.

Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 5 Achsen angetrieben. Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall. Eingerichtet für Rauchsatz 7226. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und nachrüstbarer Rauchsatz konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Hinten am Tender und vorne an der Lok kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Kolbenstangenschutzrohre und Bremsschläuche liegen bei.  Länge über Puffer 26,5 cm.

Highlights:

  • Neuentwickelter Kabinentender.
  • Vorbildgerecht konstruktive Änderungen an der Lokomotive, mit gekürztem Umlauf.
  • Besonders filigrane Metallkonstruktion.
  • Durchbrochener Barrenrahmen und viele angesetzte Details.
  • Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel.
  • Mit Spielewelt-Decoder mfx+ und umfangreichen Betriebs- und Geräuschfunktionen.
  • Für noch mehr Spielfreude in der Märklin "Spielewelt".

Zusatz:
Ein zu dieser Güterzug-Dampflokomotive passendes Kesselwagen-Set finden Sie unter der Artikelnummer 46536. Dieses Modell finden Sie in Gleichstrom-Ausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 22785.

Ist bereits im April in der Auslieferung. 

Preis: 429,95 EUR

Infos zur Lokomotive finden Sie auch im aktuellen Märklin Magazin.

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