Spur Z - Art.Nr. 88874

Salontriebwagen SVT 137

Vorbild: Triebzug der Deutschen Reichsbahn (DR) Achsfolge 2´Bo´2´, Baujahr ab 1935 als SVT 137 für die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG), beige/rubinrote Ausführung. Einsatz: Bis 1975 als Salontriebwagen der DDR-Regierung. Ab 1975 als Museumsfahrzeug für Sonderfahrten.

Salontriebwagen SVT 137
Art.Nr. 88874
Spur Z
Bauart 1:220
Epoche IV
Art Triebwagen
werksseitig ausverkauft

Produktbeschreibung

Modell: Überarbeitetes Modell. Triebwagen mit 5-poligem Motor. Ein Drehgestell mit beiden Achsen angetrieben. Jacobs-Drehgestell als Verbindung beider fest miteinander gekuppelten Einheiten. 3-Licht-Spitzenbeleuchtung mit warmweissen wartungsfreien Leuchtdioden in der Fahrtrichtung wechlsend mit roten Schlußlichten (Led´s). Antriebslose Einheit mit Innenbeleuchtung. Länge des Zuges 202 mm.

Einmalige Serie.

Veröffentlichungen

- Neuheiten-Prospekt 2017 - Gesamtprogramm 2017/2018 - Gesamtprogramm 2018/2019 - Gesamtprogramm 2019/2020

Großbetrieb

SVT 137 225 DR „Bauart Hamburg“. Eine absolute Revolution im Schnellverkehr der Deutschen Reichsbahn (DRG) leitete der VT 877a/b ein. Als „Fliegender Hamburger“ legte der 160 km/h schnelle Dieseltriebwagen erstmals am 15. Mai 1933 planmäßig die 287 km lange Strecke Berlin – Hamburg zurück und benötigte dafür nur zwei Stunden und 18 Minuten. Dies entsprach einer Reisegeschwindigkeit von 124,8 km/h. Aufbauend auf den Erfahrungen mit diesem Triebwagen bestellte die DRG 13 ähnliche Doppeltriebwagen als Bauart „Hamburg“ (SVT 137 149-152 u. 224-232). Eine leicht geänderte Kopfform sowie der Einbau einer Scharfenberg-Kupplung bildeten die augenfälligsten Unterschiede zum „Ur-Hamburger“. Die Wagenkästen aller Fahrzeuge entstanden als eine aerodynamische Stahlleichtbau-Konstruktion in Spantenbauweise. In den beiden Laufdrehgestellen ruhten die 302 kW starken Maybach-Dieselmotoren samt den Hauptgeneratoren. Der Antrieb erfolgte über Gleichstrom-Tatzlagermotoren im mittigen Jakobs-Drehgestell. Ab 1935 lernten diese Dieseltriebwagen fliegen und die DRG revolutionierte mit einem einzigartigen Netz schneller Triebwagenkurse ihren Fahrplan. Das leider nur kurz währende Zeitalter der berühmten „Fliegenden Züge“ hatte begonnen. Von Berlin aus wurden neben Hamburg nun auch Köln, Frankfurt/Main, Basel, Stuttgart, München, Breslau und sogar Beuthen erreicht. Mit Kriegsbeginn endete der Schnelltriebwagenverkehr. Nach Kriegsende waren die formschönen Schnelltriebwagen in alle Winde zerstreut. Zwei „Hamburger“ befanden sich nach 1945 auf dem Gebiet der späteren DDR. Der SVT 137 226 ging nicht mehr in Betrieb und den SVT 137 225 baute die DR bis Februar 1951/52 in einen Salontriebzug um. So stand er bis Oktober 1981 wichtigen Persönlichkeiten des DDR-Verkehrsministeriums zur Verfügung. Als Museumsfahrzeug deklariert begann dann seine zweite Karriere, bei der er im Sommer 1985 sogar mit offizieller „Ausreisegenehmigung“ der DDR an der Jubiläumsausstellung „150 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ in Nürnberg teilnehmen durfte. Nach der Wende erhielt der SVT 137 225 noch einmal eine Hauptuntersuchung und wurde äußerlich in seinen Ursprungszustand mit der eleganten beige-violetten Ursprungslackierung zurückversetzt. Er ist heute nicht mehr betriebsfähig auf dem Museumsgleis im Leipziger Hauptbahnhof zu bewundern.

Merkmale

/ Fahrgestell der Lokomotive aus Metall.
g Lokomotive mit 5-poligem Motor.
N Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter mit der Fahrtrichtung wechselnd.
k Innenbeleuchtung eingebaut.
4 Epoche 4
Y ACHTUNG: Nur für Erwachsene

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene
Cookie-Popup anzeigen