Neuheit Spur H0 - Art.Nr. 39260

Doppel-Triebwagen RAe 4/8

Vorbild: Elektrischer Doppel-Triebwagen RAe 4/8 "Churchill-Pfeil" der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Eingesetzt als Charter-Zug für Ausflugs- und Gesellschaftsfahrten. Feuerrote Grundfarbgebung. Triebwagen-Betriebsnummer RAe 4/8 1021. Aktueller Betriebszustand.

Doppel-Triebwagen RAe 4/8
Art.Nr.39260
SpurH0
Bauart1:87
EpocheVI
ArtTriebwagen
559,00 €UVP, inkl. MwSt
Noch nicht lieferbar

Highlights

  • Komplette Neukonstruktion.
  • Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung.
  • Auf rotes Schlusslicht umschaltbar.
  • Führerstandsbeleuchtung digital schaltbar.
  • Tischlampen digital schaltbar.
  • Fahrberechtigungssignal digital schaltbar.
  • Spielewelt mfx+ Decoder mit vielfältigen Licht- und Geräuschfunktionen.

Produktbeschreibung

Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräusch- und Lichtfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse. Über Kardan werden die beiden Achsen im äußeren Drehgestell am Fahrzeugteil 1 angetrieben. Haftreifen. Schweizer Lichtwechsel, Dreilicht-Spitzensignal und 1 weißes Schlusslicht konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Spitzensignal umschaltbar auf 1 rotes Schlusslicht. Zusätzlich rotes Fahrberechtigungssignal (Falschfahrsignal) jeweils in Fahrtrichtung vorne, digital schaltbar, mit der Fahrtrichtung wechselnd. Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Führerstandbseleuchtung jeweils separat digital schaltbar. Tischlampen digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Vier Drehgestell-Blenden liegen zum Austausch für den Einsatz auf großen Radien oder für die Vitrine bei. Gesamtlänge über Puffer ca. 53 cm.

Veröffentlichungen

Vor 75 Jahren, im Jahr 1946, kam der Rote Doppel-Pfeil zum Einsatz, um Winston Churchill als Staatsgast durch die Schweiz zu fahren, was dem Doppel-Pfeil dadurch den Beinamen "Churchill-Pfeil" verlieh.

Dieses Modell finden Sie in Gleichstromausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 25260.

Veröffentlichungen

- Neuheiten-Prospekt 2021 - Gesamtprogramm 2021/2022

Großbetrieb

Seinen unvergesslichen Ruf erhielt der heutige RAe 4/8 1021 („Roter Doppelpfeil“) im Jahr 1946, als der Zug dem damaligen britischen Ex-Premierminister zu seinen Malferien am Genfer See zur Verfügung gestellt wurde. Seither ist dieser Zug dank seinen Fahrten mit Sir Winston Churchill als „Churchill-Pfeil“ bekannt. Churchill besuchte u.a. Bern und Zürich, wo er von der Bevölkerung jubelnd begrüßt wurde. Am 19. September 1946 hielt Churchill in der Universität Zürich eine visionäre Rede, in der er die Errichtung einer Art Vereinigte Staaten von Europa forderte mit seinem Schlüsselsatz: „Let Europe arise. – Lasst uns Europa errichten.“ Noch vor seiner Inbetriebnahme wurde der für Gesellschaftsreisen vorgesehene rote Doppeltriebwagen als Re 4/8 301 (ab 1948 als RBe 4/8 651, ab 1959 als RAe 4/8 1021) im Jahr 1939 bei der unvergessenen Landesausstellung „Landi“ in Zürich präsentiert. Am Bau beteiligt waren die SLM (mech. Teil), die SWS (Inneneinrichtung) sowie die drei Elektrofirmen BBC, MFO und SAAS (alle elektr. Teil). Um bei möglichst kurzer Bauzeit ein zuverlässiges Fahrzeug zu erhalten, wurde kein technisches Neuland betreten, sondern soweit als möglich auf bereits bekannte Teile und Bauweisen der kurz zuvor in Dienst gestellten, einteiligen „Roten Pfeile“ zurückgegriffen. Der Doppeltriebwagen besteht aus zwei gleich langen, voneinander unabhängigen Wagen mit je zwei zweiachsigen Drehgestellen, von denen jeweils das innere mit je einem Motor pro Radsatz ausgerüstet ist. Ein großer Teil der elektrischen Ausrüstung und Hilfsbetriebe wie u.a. Transformatoren, Steuerung, Kompressor und Bremsausrüstung war in den niedrigen Vorbauten untergebracht. Jedoch verursachte die spezielle Steuerung über sogenannte „Wander-Trafos“ immer wieder Probleme mit längeren Aufenthalten in der zuständigen Züricher Hauptwerkstätte. Nach 1946 hieß der Zug fortan „Churchill-Pfeil“ und wurde weiter für Ausflugs- und Sonderfahrten in der Schweiz verwendet, bis er 1979 einen Brandschaden erlitt und später zum Schrottwert verkauft wurde. 1996 erwarb die Mittelthurgaubahn (MThB) das Fahrzeug und es wurde mit moderneren elektrischen Komponenten wiederaufgearbeitet. Im Zuge der Insolvenz der MThB gelangte der „Churchill-Pfeil“ 2002 wieder zurück in Hand der SBB. Inzwischen ist er betriebsfähiger Bestandteil der SBB-Personenverkehr, wird heute als ältester Triebwagen rund 50 bis 70 Mal pro Jahr eingesetzt und legt dabei im Rahmen von individuellen Charterfahrten und öffentlichen Erlebnisreisen etwa 20.000 km/Jahr zurück.

Merkmale

)Fahrgestell und Aufbau der Lokomotive aus Metall.
#Digital-Decoder mfx+
§DCC-Decoder
hGeräuschelektronik eingebaut.
PDreilicht-Spitzensignal und ein weißes Schlusslicht mit der Fahrtrichtung wechselnd.
ODreilicht-Spitzensignal und ein rotes Schlusslicht mit der Fahrtrichtung wechselnd.
+LED Innenbeleuchtung eingebaut.
8Epoche 6
YACHTUNG: Nur für Erwachsene

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene
ACHTUNG: Nicht für Kinder unter 15 Jahren
Control UnitMobile StationMobile Station 2Central Station 1/2Central Station 3/2
Spitzensignal XXXXX
Innenbeleuchtung XXXXX
Fahrgeräusch XXXXX
Lokpfiff XXXXX
Tischlampen XXXXX
Führerstandsbeleuchtung XXXX
Schlusslicht XXXX
Führerstandsbeleuchtung XXXX
Direktsteuerung XXXX
Bremsenquietschen aus XXX
Lokpfiff XXX
Kompressor XXX
Betriebsgeräusch XXX
Betriebsgeräusch XXX
Panto-Geräusch XXX
Schaffnerpfiff X
Betriebsgeräusch X
Lüfter X
Betriebsgeräusch X
Betriebsgeräusch X
Türenschließen X
Sanden X
Betriebsgeräusch X
Generatorgeräusch X
Besondere Lichtfunktion X
Betriebsgeräusch X
Begrüßung X