Dampflokomotive Baureihe 85
Dampflokomotive Baureihe 85

Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 88931
Spur / Bauart Z / 1:220
Epoche III
Art Dampflokomotiven
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275,00 € UVP, inkl. MwSt
geplante Lieferung: 4. Quartal 2020 Händler finden

Highlights

  • Glockenankermotor.
Dampflokomotive Baureihe 85

Produkt

Modell: Modell mit fein detailliertem und voll funktionsfähigem Gestänge, Bremsimitationen, Sandfallrohre, Schienenräumer. Glockenankermotor, alle Treibachsen angetrieben. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden im Wechsel der Fahrtrichtung. Fenstereinsatz an der Kabine. Länge über Puffer 74 mm.

Modell: Modell mit fein detailliertem und voll funktionsfähigem Gestänge, Bremsimitationen, Sandfallrohre, Schienenräumer. Glockenankermotor, alle Treibachsen angetrieben. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden im Wechsel der Fahrtrichtung. Fenstereinsatz an der Kabine. Länge über Puffer 74 mm.

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Veröffentlichungen

- Neuheiten-Prospekt 2020

Großbetrieb

Lange dauerte es, von Freiburg/Breisgau den Schwarzwald über das Höllental bahnmäßig zu erschließen. Zunächst verhinderten die damaligen technischen Möglichkeiten oder eine extrem aufwendige Streckenführung den Bahnbau. Da eine reine Adhäsions­bahn zu teuer kam, wollte man nun den steilsten Abschnitt zwischen Hirschsprung und Hinterzarten auf direktem Weg mit Hilfe einer Zahnstange überwinden. Diese Variante wurde dann ab Anfang der 1880er unter Leitung des genialen Bahnbauers Robert Gerwig...

Lange dauerte es, von Freiburg/Breisgau den Schwarzwald über das Höllental bahnmäßig zu erschließen. Zunächst verhinderten die damaligen technischen Möglichkeiten oder eine extrem aufwendige Streckenführung den Bahnbau. Da eine reine Adhäsions­bahn zu teuer kam, wollte man nun den steilsten Abschnitt zwischen Hirschsprung und Hinterzarten auf direktem Weg mit Hilfe einer Zahnstange überwinden. Diese Variante wurde dann ab Anfang der 1880er unter Leitung des genialen Bahnbauers Robert Gerwig verwirklicht. Der bis zu 55 ‰ steile Abschnitt Hirschsprung – Hinterzarten wurde bis auf den Bahnhof Posthalde auf einer Länge von 6.525 m mit Zahnstange nach System Bissinger-Klose ausgestattet. Nach über dreijähriger Bauzeit konnte schließlich am 23. Mai 1887 im Beisein des Großherzogs von Baden der durchgehende Betrieb zwischen Freiburg und Neustadt/Schwarzwald aufgenommen werden. Eine Weiterführung nach Donaueschingen ließ dann noch fast zehn Jahre auf sich warten. Schließlich fiel die Entscheidung zugunsten der Variante über Löffingen. Um möglichst viele Gemeinden an die sogenannte „Hintere Höllentalbahn“ anzubinden, wurde ein kurvenreicher und längerer Trassenverlauf in Kauf genommen, als auf direkterem Weg notwendig gewesen wäre. Der Zugbetrieb zwischen Neustadt und Donaueschingen begann schließlich am 20. August 1901. Anfang der 1930er Jahre beschloss die DRG die Elektrifizierung der Höllentalbahn zwischen Freiburg und Neustadt sowie der Dreiseenbahn. Abweichend vom bahn­üblichen Stromsystem von 15 kV / 16,7 Hz sollte hier zum Vergleich ein elektrischer Versuchsbetrieb mit dem sogenannten Industriestrom von 20 kV und 50 Hz aufgenommen werden, was dann bis Herbst 1935 erfolgte. Probleme gab es dann ab Mitte 1956, als im Bahnhof Freiburg nach der Elektrifizierung der Badischen Hauptbahn Mannheim – Basel zwei Stromsysteme aufeinandertrafen. Um den Systemwechselbahnhof Freiburg zu eliminieren und eine wirtschaftliche Betriebsweise zu erhalten, entschloss sich die DB, bis zum 20. Mai 1960 beide Strecken auf das normale Stromsystem mit 15 kV und 16,7 Hz umzustellen. Doch seit dem Frühjahr 2018 werfen große Änderungen ihre Schatten voraus. Im Rahmen des Gesamtvorhabens „Breisgau-S-Bahn 2020“ begann die Deutsche Bahn mit den umfangreichen Bauarbeiten zur Modernisierung und zum Ausbau der Infrastruktur auf der Höllentalbahn. Ab dem 1. März 2018 war der westliche Abschnitt Freiburg – Neustadt/Schwarzwald komplett gesperrt, um die extensiven Umbaumaßnahmen für den S-Bahnbetrieb vornehmen zu können. Dies beinhaltete u.a. auf weiten Teilen neue Oberleitungsanlagen, neue 55 cm hohe, 210 m lange und mindestens 2,50 m breite Bahnsteige inklusive behindertengerechter Zugänge an allen Stationen sowie die Sanierung der Gleisanlagen einschließlich Verbesserungen der Infrastruktur, um zukünftig Störungen oder Verspätungen besser auffangen zu können. Ab dem 1. April 2019 ist dann wieder durchgehender Betrieb von Freiburg bis Neustadt möglich. Ebenfalls gesperrt für die Ausbaumaßnahmen ist seit dem 1. Mai 2018 die hintere Höllentalbahn zwischen Freiburg und Donaueschingen. Sie wird elektrifiziert, wozu insbesondere auch die fünf Tunnel der Strecke für den Einbau der Oberleitung u.a. mit einer Tieferlegung der Gleise um bis zu 70 cm vorbereitet werden. Da ein Teil der Baustellen nur schwer zugänglich ist, wird ein Großteil der Transporte daher über die Schiene abwickelt. Selbstverständlich werden auch alle Bahnhöfe der hinteren Höllen­talbahn barrierefrei ausgebaut und die Gleisanlagen saniert. Diese Maßnahmen sollen bis 31. ­Oktober 2019 abgeschlossen sein. Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2019 tritt dann das neue S-Bahnkonzept auf der Höllental- und Dreiseenbahn in Kraft. Statt der bisherigen Doppelstockwendezüge und Dieseltriebwagen fahren dann moderne, drei- oder vierteilige Alstom-Elektrotriebwagen des Typs „Coradia Continental“ (Baureihe 1440). Mit der Elektrifizierung der hinteren Höllentalbahn sind zukünftig somit durchgehende Zugverbin­dungen im Stundentakt möglich: Von Villingen über Donau­eschingen, Löffingen, Neustadt, Hinterzarten und Kirch­zarten nach Freiburg sowie weiter bis Breisach oder Endingen am Kaiserstuhl.

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Merkmale

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Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene
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