Neuheit Spur 1 - Art.Nr. 55320

Diesellokomotive Baureihe V 320

Schwere Diesellokomotive Der Gigant der Allgäubahn
1962 schickte Henschel die V 320 001 als damals größte und stärkste dieselhydraulischen Lok Europas (3.800 PS) leihweise bei der DB ins Rennen. Nach einem kurzen Gastspiel beim Bw Hamm gelangte die Maschine ab Mai 1965 zum Bw Kempten, wo sie sich vor den prestigeträchtigen, schweren Schnellzügen wie u.a. den D 93/96 „Bavaria“ oder den D 123 „Rhone-Isar“ und D 124 „Isar-Rhone“ bewähren durfte.

Vorbild: Schwere Diesellokomotive Baureihe V 320 der Deutschen Bundesbahn (DB), zum Einsatz im hochwertigen Personenverkehr auf der Allgäubahn. Beheimatet im Bw Kempten. Ursprungsausführung in purpurroter Grundfarbgebung. Lok-Betriebsnummer V 320 001. Betriebszustand um 1965.

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Diesellokomotive Baureihe V 320
Diesellokomotive Baureihe V 320
Diesellokomotive Baureihe V 320
Diesellokomotive Baureihe V 320
Diesellokomotive Baureihe V 320
Diesellokomotive Baureihe V 320

Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 55320
Spur / Bauart 1 /
Epoche III
Art Diesellokomotiven
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2.990,00 € UVP, inkl. MwSt
geplante Lieferung: Oktober 2020 Händler finden

Highlights

  • Diesellokomotive mit 2 Motoren.
  • Komplette Neuentwicklung aus Metall mit angesetzten Messingteilen.
  • Hochdetailliertes Profimodell.
  • Motorisch angetriebene Dachlüfter mit Sound, abschaltbar
  • Rauchausstoss an beiden Kaminen.
  • Vollsound-Ausstattung.
  • Eingebauter einstellbarer Strompuffer.
  • Maschinenraumbeleuchtung schaltbar.
  • Führerstandsbeleuchtung.
  • Alle Achsen angetrieben.
  • Digital fernbedienbare Telex-Kupplung hinten, für vorne im Lieferumfang (Schraubenkupplung ab Werk montiert).
  • Schraubenkupplung im Lieferumfang.
  • Produktbeschreibung

    Modell: Komplette Neukonstruktion, Fahrgestell mit Hauptrahmen und Lokaufbau aus Metall. Viele angesetzte Messingteile bzw. angesetzte Metallteile wie Griffstangen, Metallschilder, Scheibenwischer etc. Mit DCC-Digital-Decoder, umfangreichen Geräuschfunktionen wie Fahrgeräusch geschwindigkeitsabhängig, Lokpfiff, Signalhorn, Druckluft ablassen, Lüftergeräusch uvm. Betrieb mit Wechselstrom, Gleichstrom, Märklin Digital und mfx möglich. Eingebauter Pufferkondensator parametrisierbar. Zwei Hochleistungsmotoren mit Antrieb auf alle Achsen, hohe Zugkraft. Weißes/rotes Spitzensignal mit LED im Wechsel der Fahrtrichtung, konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Weiße LED-Beleuchtung in den Führerständen, fahrtrichtungsabhängig, abschaltbar. Alle Lüfter mit Sound, vorbildgerecht angetrieben ebenfalls abschaltbar. Rauchausstoß aus allen Kaminen, elektrisch schaltbar. Maschinenraumbeleuchtung/Gang schaltbar. Nachbildung der Maschinenraumeinrichtung und der Führerstandseinrichtung. Führerstandstüren zum Öffnen, Führerstand 1 mit Lokführerfigur. Pufferbohlen mit Federpuffern und angesetzten Bremsleitungen. Serienmäßig montierte, elektrisch funktionsfähige Telex-Kupplung am Ende der Lok, vorne mit Schraubenkupplung ausgerüstet. Jeweils anderer Kupplungstyp im Lieferumfang enthalten, gegen serienmäßig montierte Kupplungstypen austauschbar. Handschuhe im Lieferumfang.
    Befahrbarer Mindestradius 1.020 mm.
    Länge über Puffer 71,9 cm.
    Gewicht 9,2 Kg.

  • Veröffentlichungen

    - Neuheiten-Prospekt 2020
  • Großbetrieb

    Schon 1956 begann die Firma Henschel auf eigene Rechnung, aber in Zusammenarbeit mit dem BZA München mit der Konstruktion der bis heute größten und stärksten dieselhydraulischen Lok Europas. Bei der Entwicklung dieses Giganten konnte Henschel dabei auf wertvolle Erfahrungen mit Exportloks zurückgreifen. Im Übrigen bediente man sich bei der V 320 001 des bewährten Verfahrens, in die große Maschine zwei 1.900 PS-Motoren der gerade entstehenden V 160 einzubauen. Völlig neu waren jedoch die dreiachsigen Drehgestelle. Die Radsätze erhielten im Hinblick auf die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h den ungewöhnlich großen Durchmesser von 1.100 mm. Durch eine bei Stillstand zu betätigende Umschaltvorrichtung konnte entweder die Kombination hohe Geschwindigkeit (160 km/h) bei geringerer Zugkraft (Schnellzüge) oder niedrige Geschwindigkeit (100 km/h) bei hoher Zugkraft (Güterzüge) vorgegeben werden. Das moderne, kantige Design ihrer Stirnfronten war richtungsweisend für alle nachfolgenden DB-Dieselloks. Die stolzen 23 Meter Länge, die dicken Kraftstofftanks an der Unterseite des Rahmens und eine stattliche Anzahl beweglicher Lüftungsgitter verliehen ihr eine reptilienartige Anmut, hinter der die beiden Motorenanlagen wummerten. Mit ihren auf sechs Radsätzen verteilten 122 Tonnen Eisen und Stahl konnte man sie durchaus als Monster bezeichnen – aber ein wirklich schönes Monster! Auf Grund der hohen Kapazitätsauslastung von Henschel konnte die V 320 001 erst 1962 ausgeliefert werden. Mit der Maschine wurden zunächst ausgedehnten Mess- und Probefahrten unternommen. Ab 1963 gelangte sie als Mietlok in den Bestand der DB und fuhr zunächst beim Bw Hamm. 1965 übersiedelte die V 320 nach Kempten und beförderte vorwiegend schwere Schnellzüge zwischen München und Lindau. Schnell zeigte sie sich dort als überaus geeignet für die schweren internationalen Schnellzüge und der Betriebsmaschinendienst war voll des Lobes über ihre Leistungsreserven. Einer ihrer Starzüge bildete der D 96 „Rhone-Isar“ München – Lindau – Zürich – Genf mit zumeist acht Wagen Anhängelast. Sowohl DB als auch SBB boten ihr modernstes Wagenmaterial auf. Die DB stellte drei Gattungen der erst 1961/63 beschafften 26,4 m-Wagen, nämliche einen AB4üm-63 (Abteilwagen 1./2. Klasse), zwei oder drei B4üm-63 (Abteilwagen 2. Klasse) und einen Halbspeisewagen BRbu4üm-61 (2. Klasse) zur Verfügung. Die SBB revanchierten sich mit ihren Einheitswagen der Bauart I (EW 1) in Leichtstahlbauweise mit zwei B-Wagen (2. Klasse), einem A-Wagen (1. Klasse) und einem Gepäckwagen der Reihe D. 1974 beendete die DB das Mietverhältnis mit der V 320 (ab 1968: BR 232) und gab sie ans Herstellerwerk zurück. Henschel unterzog die Maschine einer Hauptuntersuchung und verkaufte sie im April 1976 an die Hersfelder Kreisbahn, wo sie bis 1988 verwendet wurde. Danach kam die Lok zur Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE). Nach ihrem Fristablauf 1992 verschwand sie nach Italien, um sich ihr Gnadenbrot im Bauzugdienst zu verdienen. Damit schien das Schicksal dieser hochinteressanten Maschine besiegelt, doch 1999 erfolgte durch die Gleisbaufirma WIEBE der spektakuläre Rückimport nach Deutschland. Nach aufwendiger Aufarbeitung und dem Einbau neuer Motoren fuhr sie seit März 2000 wieder auf deutschen Schienen, dann als 320 001-1 (WIEBE 7) bezeichnet, bis 2015 ein Radsatz-Lagerschaden ihren Einsatz für immer beendete. Seit 2017 bereichert sie als Anschauungsobjekt das Herstellerwerk in Kassel (heute Bombardier).

  • Digitale Funktionen

    Control Unit Mobile Station Mobile Station 2 Central Station 1/2 Central Station 3/2*
    Mobile Station 2**
    Spitzensignal
    Diesellok-Fahrgeräusch
    Telex-Kupplung hinten
    Signalhorn
    Schlusslicht
    Rangierpfiff
    Führerstandsbeleuchtung
    Sanden
    Direktsteuerung
    Bremsenquietschen aus
    Innenbeleuchtung Gang
    Druckluft ablassen
    Hilfsdiesel
    Betriebsstoff nachfüllen
    Betriebsstoff nachfüllen
    Raucheinsatz
    Besondere Soundfunktion
    Lüfter
    Lüfter
    Zugdurchsage
    Besondere Soundfunktion
    Luftpresser
    Schaffnerpfiff
    Betriebsgeräusch
    Rangiergang
    Rangier-Doppel-A-Licht
    Umgebungsgeräusch
    Besondere Lichtfunktion
    Türenschließen
    Besondere Lichtfunktion
    Besondere Soundfunktion
    Telex-Kupplung vorn

    *Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Central Station 2 (Art.-Nr. 60213, 60214 oder 60215) mit dem Software Update 4.2

    **Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Mobile Station 2 (Art.-Nr. 60657/66955) mit dem Software Update 3.55

    Weitere Märklin Erklärvideos finden Sie in unserem YouTube Channel

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