Bie, LPwPost, Geh 20, Omm55 | Spur H0 - Art.Nr. 48816

Güterwagen-Set

Vorbild: 5 Wagen unterschiedlicher Bauarten der Deutschen Bundesbahn (DB) für einen Güterzug mit Personenbeförderung (GmP). 1 Personenwagen 2. Klasse Bie "Donnerbüchse", 1 Gepäckwagen LPwPost, 1 gedeckter Güterwagen Geh 20 in rotbrauner Farbgebung (ehemaliger bayerischer Milchwagen), 1 gedeckter Güterwagen Geh 20 in grauweißer Farbgebung (ehemaliger bayerischer Milchwagen), 1 offener Güterwagen Omms55. Alle Wagen im Betriebszustand um 1958.

U 3
Güterwagen-Set
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Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 48816
Spur / Bauart H0 / 1:87
Epoche III
Art Güterwagensets
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Highlights

  • Neukonstruktion der ehemaligen zweiachsigen Milchwagen bayerischer Bauart mit Tonnendach.
  • Typischer Güterzug mit Personenbeförderung (GmP).
  • Produktbeschreibung

    Modell: Gedeckte Güterwagen Geh 20 (ehemalige bayerische Milchwagen) ohne Handbremse, mit Tonnendach und Heizkupplungen. Jeweils 2 angesetzte Tritte unterhalb der Schiebetüren. Offener Güterwagen mit Sprengwerk und ohne Handbremse. Beladen mit Grubenholz. Alle Wagen mit unterschiedlichen Betriebsnummern, einzeln verpackt und gekennzeichnet.
    Gesamtlänge über Puffer 61,3 cm.
    Gleichstromradsatz je Wagen 2 x 700580 bzw. 2 x 32376004 (Gepäckwagen).

    Zu diesem Güterwagen-Set passen die Tender-Dampflokomotiven der Baureihe 64 und 86 als Zuglokomotiven.

    Einmalige Serie.

  • Veröffentlichungen

    - Neuheiten-Prospekt 2014 - Gesamtprogramm 2014/2015 - Gesamtprogramm 2015/2016
  • Großbetrieb

    Milchwagen bayerischer Art um 1958. Für den Milchverkehr und vor allem speziell für den Transport von Milchkannen wurden auch in Bayern spezielle Güterwagen beschafft. Die Bahn transportierte so die Milchkannen der bayerischen Milchbauern, welche ihre Erzeugnisse mit dem Fuhrwerk oder Traktor zum nächstgelegenen Bahnhof brachten. Die Wagen liefen in planmäßigen Reisezügen mit, was früher den schnellstmöglichen Transport der verderblichen Milch zu den Molkereien in der Stadt ermöglichte. Erst als Ende der 1950er-, Anfang der 1960er-Jahre der Milchtransport auch in Bayern vermehrt auf den Lkw-Verkehr überging, wurden die Michtransportwagen überflüssig, sie erhielten dann aber noch andere Aufgaben wie z.B. Stückgutdienste. Charakteristisch für die Wagen war ihr heller Anstrich, welcher im Sommer die Temperaturen im Inneren in Grenzen halten sollte. Ein weiteres typisches Merkmal bildeten auf jeder Seite die beiden schmalen, gegenläufigen Schiebetüren. Da die Wagen nicht per Gabelstapler oder Sackkarre beladen wurden, genügten schmale Türen. Für die manuelle Verladung der 40 l-Milchkannen sorgten ein mitfahrender Ladeschaffner oder örtliches Personal oder sogar der anliefernde Landwirt selbst. Mehrere Ladegestelle dienten im Inneren zur Aufbewahrung der Milchkannen. Durch die beiden Türen an jeder Wagenseite konnten die entsprechenden Ladearbeiten bei den kurzen Aufenthalten der Personenzüge relativ zügig erledigt werden. Ferner war es möglich, die auszuladenden Milchkannen während der Fahrt vorzusortieren und an einer der beiden Türen zur Entladung bereitzustellen. Da der Milchtransportwagen in der Regel in Personenzügen mitgeführt wurde, besaß er eine Luftdruckbremse der Bauart Westinghouse, elektrische Leitungen sowie Dampfheizleitungen. Somit konnten die hinter dem Milchwagen laufenden Reisezugwagen ebenfalls beheizt werden. Um die Milch während der Fahrt einigermaßen kühl zu halten, wiesen die Holzbretter an den Stirnseiten Schlitze auf, so dass der Fahrtwind durch das Wageninnere pfeifen konnte. Ein Aufenthalt im Milchtransportwagen entwickelte sich so zu einer zugigen Angelegenheit.

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene
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