Spur H0 - Art.Nr. 39054

Dampflokomotive Baureihe 05

Mythos Borsigwerke
Einer besonderen Maschine widmet sich die fünfte Borsig-Edition: Bei der für 175 km/h ausgelegten Stromlinien-Schnellzugdampflok 05 003 beschritt die DRG neue Wege. Ein Frontführerstand sollte den Lokmannschaften bei 175 km/h noch eine ausreichende Strecken- und Signalbeobachtung ermöglichen. Da nun auch der Kessel gedreht war, kam aufgrund der Rohstofflage nur eine Steinkohlenstaubfeuerung in Frage. Geliefert wurde die 05 003 im Jahr 1937. Die anschließenden Versuchsfahrten brachten zunächst keine befriedigenden Ergebnisse und grundlegende Modifikationen verhinderte schließlich der Zweite Weltkrieg. Die Lok blieb dann lange abgestellt und wurde noch 1944/45 in die Normalausführung zurückgebaut. Stellt sich eigentlich nur die Frage, was wäre aus einer 05 003 mit Ölhauptfeuerung geworden?

Vorbild: Stromlinien-Schnellzugdampflokomotive Baureihe 05 der Deutschen Reichsbahn (DRB). Ausführung mit Kohlenstaubfeuerung und vorne liegendem Führerstand. Tiefschwarze Grundfarbgebung mit weißer Zierlinie. Lok-Betriebsnummer 05 003. Lokomotive 14.555 im Auslieferungsbuch der Borsig Lokomotiv-Werke, Hennigsdorf.

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Dampflokomotive Baureihe 05
Dampflokomotive Baureihe 05
Dampflokomotive Baureihe 05
Dampflokomotive Baureihe 05
Dampflokomotive Baureihe 05

Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 39054
Spur / Bauart H0 / 1:87
Epoche II
Art Dampflokomotiven
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Highlights

  • "Borsig-Edition 5".
  • Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall.
  • Mit Digital-Decoder mfx+, für noch mehr Spielvergnügen.
  • Lokomotive mit umfangreichen Betriebs- und Geräuschfunktionen.
  • Repräsentative Sammlervitrine mit Relief für jedes Modell der Edition.
  • Auszug aus dem Borsigschen Auslieferungsbuch beigelegt.
  • Produktbeschreibung

    Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Über die Funktionstaste kann das Geräusch der Kohlenstaubförderung mit Gebläse (Betriebsgeräusch 1) ausgelöst werden. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 3 Achsen angetrieben. Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall. Bogenfahrt ab Mindest-Radius 360 mm möglich. Gleisradius bezogene Aussparungen in der Seitenverkleidung können mit zusätzlichen Füllstücken geschlossen werden. Fahrtrichtungssabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal, konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Drittes Spitzenlicht als Zugbegegnungslicht digital separat zuschaltbar. Führerstandsbeleuchtung separat digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Zahlreiche angesetzte Griffstangen an Lok und Tender. Eingerichtet für Rauchsatz 7226. Feste Kurzkupplung zwischen Lok und Tender. Länge über Puffer 31,0 cm.
    Repräsentative Sammlervitrine aus Holz und Glas, hinterlegt mit einem Relief des charakteristischen Borsig-Tors des Borsigschen Lokomotivwerks. Graviertes Metallschild inklusive Fabriknummer am Vitrinensockel. Hochwertiger Auszug des Auslieferungsbuches beigelegt.

    Lieferbar Anfang 2017.

    Einmalige Serie (Modell 5 von 5).

  • Veröffentlichungen

    - Herbst-Neuheiten 2016 - Neuheiten-Prospekt 2017 - Gesamtprogramm 2016/2017 - Gesamtprogramm 2017/2018 - Gesamtprogramm 2018/2019
  • Großbetrieb

    05 003 – Dampflok mit Frontführerstand Im Jahre 1933 beauftragte die Deutsche Reichsbahn (DRG) die Firma Borsig mit dem Entwurf und Bau von zwei dreizylindrigen Stromlinien-Dampfloks der Baureihe 05, mit denen erstmals in hohe Fahrgeschwindigkeiten von 175 km/h und darüber hinaus vorgestoßen werden sollte. Schon bei der Präsentation der Entwürfe für diese Loks wurden Bedenken laut, ob den Lokmannschaften bei 175 km/h noch eine ausreichende Strecken- und Signalbeobachtung möglich sei. Daher verlangten die Entscheidungsträger, eine dritte Lokomotive mit gleicher Leistung zu entwickeln, bei welcher sich der Führerstand wie bei den Elloks an der Stirnfront befinden sollte. Somit bestellte die DRG 1934 bei Borsig noch eine dritte Schnellfahrlok als 05 003 mit vorne liegendem Führerstand. Da Lokführer und Heizer nicht getrennt werden sollten, entwarfen die Borsig-Konstrukteure eine 2‘C2‘h3-Maschine, welche mit dem Stehkessel voran in der Hauptfahrtrichtung rückwärts lief, während der Tender hinter der Rauchkammer angekuppelt war. Diese Konstruktion ließ allerdings nur eine Ölhauptfeuerung oder eine Kohlenstaubfeuerung zu. Da eine Ölfeuerung mit Rücksicht auf die damalige Rohstofflage nicht in Betracht kam, wurde beschlossen die Lok mit einer Steinkohlenstaubfeuerung auszurüsten. Im Herbst 1937 fanden die ersten Versuchsfahrten auf der Strecke Berlin – Hamburg statt. Zu dieser Zeit stand der Steinkohlenstaub noch nicht zur Verfügung, deshalb beschloss man zunächst mit Braunkohlenstaub zu fahren. Verbrennungstechnisch gab es wie erwartet zwar keine Probleme, jedoch konnte eine Geschwindigkeit von 156 km/h nicht überschritten werden. Die anschließenden Versuche mit Steinkohlenstaub brachten auch keine wesentlich besseren Ergebnisse. Grundlegende Modifikationen verhinderte schließlich der Zweite Weltkrieg und so blieb die Lok lange Zeit abgestellt. Als sich jedoch der Lokmangel im Sommer 1944 heftig verschärfte hatte, erinnerte man sich der 05 003 und ließ sie noch bis 14. Februar 1945 in Normalausführung für Stückkohlefeuerung in Hennigsdorf umbauen. Am 15. Februar 1945 wurde sie dem Bw Hamburg-Altona zugewiesen, wo sie noch noch einige Einsätze hatte und blieb dann bis Mai 1947 abgestellt. Anschließend wurde sie auf Anordnung der britischen Besatzungsmacht zum Bw Hamm überstellt und fuhr nach einer Ausbesserung im planmäßigen Schnellzugdienst zwischen Hamm und Köln, bis im Oktober 1947 aufgrund nach Schäden die erneute Abstellung folgte. Anfang 1950 wurde die 05 003 wie auch die 05 001 und die 002 bei der Firma Krauss-Maffei in München wiederaufgearbeitet. Danach gelangte sie mit ihren beiden Schwestern zum Bw Hamm und wurde nun richtig in den Bahnbetrieb aufgenommen. Die Loks erhielten einen dreitägigen Dienstplan und hatten ab 1951 den längsten Durchlauf zwischen Hamburg und Köln mit 478 km. Ab 1953 liefen sie sogar kurzfristig für ein Jahr zwischen Hamburg und Frankfurt (Main) satte 703 km. Zu dieser Zeit erbrachten die Maschinen auch ihre Höchstleistungen. Die 05 003 erreichte im August 1954 stolze 22.345 km. Im Sommer 1955 glänzten die Maschinen im F-Zugdienst mit den F 1/2 “Hanseat”, den F 13/14 “Dompfeil” und dem F 16 “Sachsenross”. Eine lange Lebensdauer war ihnen allerdings nicht mehr beschieden, denn als Splittergattung standen sie auf der Abschussliste. Die 05 003 wurde am 9. September 1957 betriebsfähig abgestellt und mit Verfügung vom 16. Juni 1958 wurde sie ausgemustert und 1960 verschrottet. Sie brachte es im Laufe ihrer relativ kurzen Einsatzzeit auf beachtliche 798.328 km.

  • Digitale Funktionen

    Control Unit Mobile Station Mobile Station 2 Central Station 1/2 Central Station 3/2*
    Mobile Station 2**
    Spitzensignal
    Rauchsatzkontakt
    Dampflok-Fahrgeräusch
    Lokpfiff
    Direktsteuerung
    Bremsenquietschen aus
    Führerstandsbeleuchtung
    Rangierpfiff
    Zugbegegnungslicht
    Betriebsgeräusch 1
    Wasserpumpe
    Injektor
    Dampf ablassen
    Luftpumpe
    Sanden

    *Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Central Station 2 (Art.-Nr. 60213, 60214 oder 60215) mit dem Software Update 4.2

    **Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Mobile Station 2 (Art.-Nr. 60657/66955) mit dem Software Update 3.55

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