BR E 10.12, DB | Spur H0 - Art.Nr. 30390

Elektrolokomotive Baureihe E 10.12

Vorbild: Elektrolokomotive Baureihe E 10.12 der Deutschen Bundesbahn (DB). Kobaltblau/beige Grundfarbgebung als Rheingold-Interimslok. Ausführung mit 5 Stirnlampen, Hochleistungslüfter mit senkrechten Lamellen und umlaufender Regenrinne. Lok-Betriebsnummer E 10 1242. Betriebszustand Frühjahr/Sommer 1962.

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Elektrolokomotive Baureihe E 10.12
Elektrolokomotive Baureihe E 10.12

Die wichtigsten Daten

Art.Nr.30390
Spur / Bauart H0 / 1:87
EpocheIII
ArtElektrolokomotiven
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Highlights

  • Märklin Klassiker aus den 1960er Jahren.
  • Elegante Rheingold-Farbgebung, passend zu den Rheingold-Personenwagen aus Artikel 40850.
  • Mit Digital-Decoder mfx.
  • Verpackung mit colorierter Darstellung der Lok in Anlehnung an die historische Verpackung der Baureihe E10.
  • Vor 60 Jahren Start des europäischen TEE-Verkehrs am 2. Juni 1957.
  • Produktbeschreibung

    Modell: Wiederauflage eines Märklin-Klassikers. Mit Digital-Decoder mfx. Geregelter Hochleistungsantrieb. 2 Achsen in einem Drehgestell angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Lokomotiv-Gehäuse und Fahrgestell aus Metall. An beiden Lokseiten Relex-Kupplung. Verpackung mit colorierter Darstellung der Lok in Anlehnung an die historische Verpackung. Länge über Puffer 18 cm.

    Das passende "Tin Plate"-Personenwagen-Set zur Rheingold-Lokomotive BR E 10.12 finden Sie im Märklin H0-Sortiment unter der Artikelnummer 40850.

    Einmalige Serie zum Start des europäischen TEE-Verkehrs vor 60 Jahren am 2. Juni 1957.

  • Veröffentlichungen

    - Neuheiten-Prospekt 2017 - Gesamtprogramm 2017/2018
  • Großbetrieb

    30390 – Ellok DB-Baureihe E 10.12 als Rheingold-Interimslok 1960 beschloss die DB, den „Rheingold“ und den mit ihm korrespondierenden „Rheinpfeil“ mit einem exklusiven und ganz besonders komfortablen Wagenpark zu modernisieren. Mit Beginn des Sommerfahrplans zum 27. Mai 1962 verkehrte dann zwischen Amsterdam und Basel ein funkelnagelneuer „Rheingold“ und konnte nun aufgrund fortschreitender Elektrifizierung auf deutschem Gebiet von Basel bis Duisburg von Elloks gezogen werden. Als Zuglok hatte sich die DB für eine modifizierte Ausführung der inzwischen bewährten E 10 mit einem neuen, windschnittigerem Aufbau („Bügelfalten“-E 10) entschieden. Da aber die ersten dieser Fahrzeuge frühestens im Herbst 1962 zur Verfügung stehen würden, behalf man sich mit sechs Maschinen der kastenförmigen Regelbauart. Wie bei allen Einheitselloks bestanden auch hier Brückenrahmen und Profilstahl-Kastengerippe aus einer Schweißkonstruktion, auf welche die Bekleidungsbleche aufgeschweißt waren. Die Verkleidung bildete mit Brückenträger und Dachkonstruktion eine selbsttragende Einheit. Die vier Fahrmotoren leisteten 3.620 kW, als Antrieb dient der SSW-Gummiringfederantrieb. Lediglich ihre Getriebe modifizierte man für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sie wurden dann als Unterbaureihe E 10.12 geführt. Auch mit der farblichen Anpassung an den zweifarbigen „Rheingold“-Anstrich in Kobaltblau/Beige nahmen die E 10 1239-1244 eine Sonderstellung im Fahrzeugpark der DB ein. Doch dies währte nur kurz, denn synchron mit der Anlieferung der endgültigen Rheingold-Loks erfolgte zwischen September 1962 und Februar 1963 ihr Rückbau in Serienloks mit den Betriebsnummern E 10 239-244. Da ab Sommerfahrplan 1963 auch der „Rheinpfeil“ mit neuem „Rheingold“-Wagenmaterial verkehrte, gab es ab Mai 1963 noch einmal fünf ebenfalls kobaltblau/beige lackierte, für 160 km/h modifizierte Maschinen mit den Betriebsnummern E 10 250 bis 254 beim Bw Nürnberg Hbf. Zwischen September 1963 und Januar 1964 erfolgte dann aber auch hier wieder der Rückbau in die Serienausführung. Im Laufe der Jahre mussten auch die kastenförmigen ehemaligen Rheingoldloks (ab 1968 Baureihe 110) wie die meisten Maschinen zahllose Umbauten und Lackierungsvarianten über sich ergehen lassen, erwähnt seien nur der Umbau der Lüfter, der Wegfall der Dachrinnen u.v.a. Die 110 250 wurde im November 1994 sogar in die 139 250 umgebaut (ausgemustert am 22.09.10). Die restlichen Maschinen mussten zwischen 2000 und 2011 den Dienst quittieren, als letzte die 110 243 am 30. Mai 2011. Die schon am 5. Juli 2006 ausgemusterte 110 239 konnte kurz darauf vom Wuppertaler „Lokomotiv-Club 103“ übernommen werden mit dem Ziel, sie wieder in den Ablieferungszustand als Rheingold-Lokomotive zurückzuversetzen. Schließlich waren im Sommer 2008 die umfangreichen Rückbauarbeiten abgeschlossen und mit neuer kobalt-beiger Lackierung durch das Werk Dessau steht sie seither betriebsfähig als E 10 1239 für Sonderfahrten zur Verfügung.

  • Digitale Funktionen

    Control UnitMobile StationMobile Station 2Central Station 1/2Central Station 3/2*
    Mobile Station 2**
    Spitzensignal
    Direktsteuerung

    *Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Central Station 2 (Art.-Nr. 60213, 60214 oder 60215) mit dem Software Update 4.2

    **Neue Möglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der Mobile Station 2 (Art.-Nr. 60657/66955) mit dem Software Update 3.55

    Weitere Märklin Erklärvideos finden Sie in unserem YouTube Channel

Sound-/Decoderprojekt

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene