Zinkdruckguss bei Märklin
Preisgekrönte Kompetenz
24 Zinkdruckgussstücke wurden bei der Initiative Zink zur Bewertung im Rahmen des Zinkdruckgusswettbewerbs 2009/2010 eingereicht. Im November hat die Expertenjury getagt und bereits ihre Entscheidung getroffen – die Auszeichnung der Prämierten in beiden Kategorien erfolgte jedoch erst im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der EUROGUSS in Nürnberg.
Zum dritten Mal richtete die Initiative Zink in der Wirtschaftsvereinigung Metalle einen Zinkdruckguss-Wettbewerb aus. Eine wesentliche Neuerung bei der diesjährigen Veranstaltung war, dass die Wettbewerbskategorien dahingehend modifiziert wurden, dass Designaspekte und die besonderen Möglichkeiten, die Zinkdruckguss bietet, stärker berücksichtigt werden.
Kategorie 1 ist Gussteilen gewidmet, die außergewöhnliche konstruktive und gießtechnische Lösungen zu ihrer Fertigung erfordern. In Kategorie 2 werden Innovationen und Umstellungen auf Zinkdruckguss prämiert. Zur Teilnahme berechtigt waren alle Druckgießereien aus dem deutschsprachigen Raum. Die Gussstücke mußten aus der Produktion der letzten 18 Monate stammen.
Bestplatzierter in Kategorie 1 wurde der Wagenboden des Märklin H0-Modells 47070, dem Containerwagen-Set für Lkw-Wechselpritschen. Ausschlaggebend für den Einsatz von Zink bei diesem Gussteil war unter anderem das spezifische Gewicht von Zink. Dadurch erhält der Wagenboden das erforderliche Gewicht, um den Schwerpunkt des Wagens tief anzusiedeln. So ist für den gesamten Bahnwagen eine stabile und robuste Fahrweise gewährleistet. Die gefühlte Wertigkeit sowie die gießtechnische Präzision, die Oberflächenqualität und das Kosten-Nutzen-Verhältnis machen Zink in diesem Fall zur ersten Werkstoffwahl.
Kategorie 1 ist Gussteilen gewidmet, die außergewöhnliche konstruktive und gießtechnische Lösungen zu ihrer Fertigung erfordern. In Kategorie 2 werden Innovationen und Umstellungen auf Zinkdruckguss prämiert. Zur Teilnahme berechtigt waren alle Druckgießereien aus dem deutschsprachigen Raum. Die Gussstücke mußten aus der Produktion der letzten 18 Monate stammen.
Bestplatzierter in Kategorie 1 wurde der Wagenboden des Märklin H0-Modells 47070, dem Containerwagen-Set für Lkw-Wechselpritschen. Ausschlaggebend für den Einsatz von Zink bei diesem Gussteil war unter anderem das spezifische Gewicht von Zink. Dadurch erhält der Wagenboden das erforderliche Gewicht, um den Schwerpunkt des Wagens tief anzusiedeln. So ist für den gesamten Bahnwagen eine stabile und robuste Fahrweise gewährleistet. Die gefühlte Wertigkeit sowie die gießtechnische Präzision, die Oberflächenqualität und das Kosten-Nutzen-Verhältnis machen Zink in diesem Fall zur ersten Werkstoffwahl.
Vorbildgetreu aus Metall: Modell des Containertragwagens Bauart Sgns der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS).
„Der Wagenboden wurde mit feinsten Detaillierungen und Ausprägungen sowie mit großen Durchbrüchen, dünnen Verstrebungen und maßgenauen Bohrungen gegossen. Die optimale Formfüllung – trotz der Durchbrüche und Verstrebungen – stellt eine große technische Herausforderung an den Gießer und das Gießwerkzeug dar. Ein hoher Grad an Gießperfektion zur Herstellung eines detaillierten und maßstabsgetreuen Modells ist erforderlich. Das Gussteil wartet mit enorm hohen technischen Ansprüchen auf, die herausragend erfüllt sind“, erläutert Dr. Franz Josef Feikus, Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG), die Entscheidung der Jury.
Der Sieger im Detail: Neben der Druckguss-Kompetenz überzeugen bei Märklin Modellen auch die Farbgebung und der Druck mit höchster Präzision und Qualität.