Modelle für Clubmitglieder

In jedem Jahr produziert Märklin ausgewählte Modelle für Mitglieder der Märklin Kundenclubs. Mit diesen Produkten widmen wir uns bei höchster Vorbildtreue Klassikern der Eisenbahngeschichte  und  bieten so ein ganz besonderes Erlebnis für wirkliche Fans.  Möchten Sie in den Genuss kommen, in jeder Baugröße jährlich ein kostbares Sammlerstück erwerben zu können, so würden wir uns freuen, Sie bald in einem der Clubs zu begrüßen.

1. Clubmodell 2017

Bestellschluss: 30. April 2017
Elektrolokomotive Baureihe 103.1
Poster
 

Den großen Plakat-Prospekt können Sie sich hier als PDF-Datei (DE/EN) herunterladen.

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Im Video: Ausschnitt aus Märklin TV Extra 20
Virtual Reality Ausschnitt der BR 103 VR Ausschnitt von der Augmented Reality Anwendung für die BR 103. Hier die AR Anwendung: https://itunes.apple.com/de/app/marklin-ar/id1030293278?mt=8

Eine absolute Neuheit

Elektrolokomotive BR 103.1

Elektrolokomotive BR 103.1

Vorbild: Elektrolokomotive Baureihe 103.1 der Deutschen Bundesbahn (DB). Ausführung mit verlängertem Führerhaus, Pufferverkleidung und Frontschürze mit der Betriebsnummer 103 243-2 in purpurrot/beiger Farbgebung. Beheimatung im Bahnbetriebswerk Hamburg-Eidelstedt. Betriebszustand Ende der 1970er Jahre.

Modell: Mit mSD3 Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Der Decoder unterstützt die Digitalformate mfx, MM1, MM2 und DCC. 5poliger Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse zentral eingebaut. Jeweils zwei Achsen in jedem Treibgestell über Kardan angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils digital separat abschaltbar. Führerstandsbeleuchtung digital schaltbar. Maschinenraumbeleuchtung digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Bewegliche Lokführerfigur in beiden Führerständen digital schaltbar. Lokführer mit Richtungswechsel auch im Analogbetrieb. Neue, filigrane Einholm-Stromabnehmer. Stromabnehmer digital schaltbar. Angesetzte Scheibenwischer. Angesetzte Griffstangen und Dachleitungen aus Metall. Geschlossene Schürze, Bremsleitungen, Steckdosen, Schraubenkupplung und Trittstufen liegen als separat ansteckbare Teile bei. Länge über Puffer 23,2 cm.

Highlights

  • Fahrgestell und Aufbau der Lokomotive aus Metall.
  • Die lange 103 nach Vorbild maßstabsgerecht in 1:87.
  • Umfangreiche Licht- und Geräuschfunktionen.
  • Bewegliche Lokführerfigur in beiden Führerständen.
  • Lokführer mit Richtungswechsel auch im Analogbetrieb.
  • Neue, filigrane Einholm-Stromabnehmer.
  • Stromabnehmer digital schaltbar.
  • Führerstandbeleuchtung.
  • Maschinenraumbeleuchtung.


Preis:
(UVP) 399,99 EUR

Elektrolokomotive BR 103.1

Schnellzugwagenset TEE 32

Parsifal, 5 Wagen, DB, Ep. IV

Vorbild: 5 TEE-Schnellzugwagen unterschiedlicher Bauarten des TEE 32 „Parsifal“, im Einsatz zwischen Hamburg-Altona und Paris Nord über Bremen, Münster, Dortmund, Essen, Köln, Aachen, Liège, Namur und St. Quentin. 1 Großraumwagen Apmz 121, 1 Barwagen ARDmh 105, 1 Speisewagen WRmh 132 und 2 Abteilwagen Avmz 207. Betriebszustand Ende der 1970er Jahre.

Modell: Typspezifisch gestaltete Unterböden und Schürzen. Apmz mit Steildach, schwarzer Schürze, Drehgestellen der Bauart Minden-Deutz, dem Vorbild entsprechend mit Scheibenbremse, Magnetschienenbremse, Schlingerdämpfer und ohne Generator. ARDmh mit Steildach, schwarzer Schürze, mit Drehgestellen der Bauart Minden-Deutz mit Scheibenbremse, Magnetschienenbremse und angesetztem Generator. WRmh mit Steildach, schwarzer Schürze, mit Drehgestellen der Bauart Minden-Deutz mit Scheibenbremse, Magnetschienenbremse und angesetztem Generator. Beide Avmz mit roter Schürze und Fiat-Drehgestellen mit Scheibenbremse, Magnetschienenbremse und Schlingerdämpfer. Alle Wagen mit serienmäßig eingebauter LED-Innenbeleuchtung und trennbaren stromführenden Kupplungen. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden. Schleifer ist montiert. Alle Wagen vorbereitet für Zugschlussbeleuchtung 73407. Ein Avmz mit eingebauter Zugschlussbeleuchtung. Gesamtlänge über Puffer ca. 142 cm.

Grossbetriebstext:
Für den Jahresfahrplan 1957/58 vereinbarten acht europäische Bahnverwaltungen, ein hochwertiges Schnellzugangebot ausschließlich für die 1. Klasse einzuführen – den Trans-Europ-Express (TEE). Nicht alle der anfangs vorgesehenen Verbindungen kamen zum Tragen, doch einigte sich man schließlich auf 13 Zugpaare auf einem Streckennetz mit 5.100 Kilometern. Zehn dieser TEE-Züge mit klangvollen Namen gingen zum Sommerfahrplan ab 2. Juni 1957 in Betrieb: „Rhein-Main“ (Amsterdam – Frankfurt), „Saphir“ (Oostende – Dortmund), „Helvetia“ (Hamburg – Zürich), „Paris-Ruhr“ (Paris – Dortmund), „Edelweiß“ (Amsterdam – Zürich), „Étoile du Nord“ (Paris – Amsterdam), „Oiseau Bleu“ (Paris – Brüssel), „Arbalète“ (Paris – Zürich), „Île de France“ (Paris – Amsterdam) und „Mont Cenis“ (Lyon – Mailand). Hinzu kamen zum Winterfahrplan 1957 die drei restlichen Verbindungen: Eine war der zum 3. Oktober 1957 eingeführte TEE 155/190 „Parsifal“, dem Richard Wagners berühmte Oper über den edlen Ritter „Parsifal“ zu seinem Namen verhalf. Der „Parsifal“ bildete nun von der Fahrplanlage den Gegenzug zum TEE „Paris-Ruhr“. Frühmorgens startete er in Paris Nord, kehrte abends von Dortmund zurück und bediente dazwischen den französischen Halt Maubeuge, die belgischen Stationen Charleroi, Namur, Lüttich, Verviers und Herbesthal und in Deutschland Aachen, Köln und Essen. Dazu kamen noch die TEE „Mediolanum“ (München – Mailand) und „Ligure“ (Marseille – Mailand).

Als TEE „Parsifal“ fuhr zunächst ein SNCF Triebwagen der Reihe RGP 825. Mit der Verlängerung des Zuglaufes bis nach Hamburg (952,4 km) zum 29. Mai 1960 übernahm ein sieben- oder achtteiliger DB-Dieseltriebwagen der Baureihe VT 11.5. Zum 29. September 1968 erfolgte nach Fertigstellung der Elektrifizierung auf deutscher Seite die Umstellung des „Parsifal“ in einen lokbespannten Zug. Er bestand nun aus zwei Abteilwagen Avüm, einem Großraumwagen Apüm, einem Speisewagen WRüm und einem Barwagen ARDüm sowie zwischen Aachen und Hamburg verstärkt um je einem weiteren Avüm und Apüm. Auf dem deutschen Abschnitt Aachen/Köln – Hamburg zogen den TEE zunächst Maschinen der Baureihe 112 (E 10.12) und ab 1971 dann die Paradepferde der Bundesbahn – die sechsachsigen Edelrenner der Baureihe 103.1. Zwischen 1969 und 1974 gelangten 145 dieser leistungsstarken Exemplare mit den Nummern 103 101-245 in den DB-Bestand. Konstruktiv waren sie von Anbeginn für eine Geschwindigkeit bis 265 km/h ausgelegt worden, fahren durften sie jedoch maximal 200 km/h. Die 103 mit ihrer eleganten Stromlinienform und dem Siemens-Gummiringfeder-Kardanantrieb war die stärkste deutsche Elektrolok und brachte eine Stundenleistung von 7.780 kW (10.581 PS) auf die Schienen. Doch auch das modernste Zugpferd half nichts mehr, denn mangelnde Auslastung führten mit Ende des Winterfahrplans 1978/79 zur Einstellung des TEE „Parsifal“ und in der nächsten Fahrplanperiode gab es den „Parsifal“ nur noch als zweiklassigen Schnellzug D 434/435 zwischen Köln und Paris.

Highlights:

  • Alle Wagen mit serienmäßig eingebauter LED Innenbeleuchtung.
  • Trennbare, stromführende Kupplungen.
  • Ein Wagen mit eingebauter Zugschlussbeleuchtung und montiertem Schleifer.


Preis: 369,99 €