Geschichte

Anfangs sind die Kataloge in aufwendiger Handarbeit gefertigt worden. In sog. Tempera-Maltechnik wurden alle Modelle farbig gezeichnet, ausgeschnitten und aufgeklebt.

1895 hatte man den ersten Märklin-Katalog gedruckt, wobei die Artikel als Kupferstiche dargestellt wurden. Die Schrift war im Schwarzweiß-Buchdruckverfahren gedruckt. In einer dreisprachigen Auflage war man nun in der Lage, sämtlichen deutsch-, französisch- und englischsprachigen Händlern mit der Bereitstellung von Katalogen gerecht zu werden.

Von 1921 an erschienen regelmäßig jährlich, bis auf die Kriegsjahre 1941 bis 1946, nummerierte Endkundenkataloge. Die Titelseiten wurden bereits damals farbig gedruckt. Ab 1929 begann man auch die Innenseiten farbig zu produzieren, wobei der erste durchgehend farbig produzierte Katalog erst 1935 mit der Nr. 12 erschien.

1947 gab es eine Ausgabe ausschließlich für den Handel, da bedingt durch die Kriegsjahre noch keine größeren Mengen Papier zur Verfügung standen.

Auch im Juli 1948 und im März 1949 gab es nur Nachträge zu der Ausgabe von 1947. Ein erster Kundenkatalog nach den Kriegsjahren konnte erst wieder 1949 in einfarbiger Ausführung herausgegeben werden. Ein vollständig farbiger Katalog wurde erst 1953 in einem Tiefdruckverfahren wieder produziert.

Anläßlich des hundertjährigen Jubiläums 1959 wurde eine interessante Ausgabe des Kataloges mit einem kupfer-metallic-Umschlag produziert.

Weitere interessante Kataloge sind 1984, anläßlich 125 Jahren Märklin und 1985, anlässlich 50 Jahre Spur HO erschienen. 

In den Jahren 1984-1990 waren separate Kataloge für einzelne Spurweiten erhältlich. Erst ab 1991 erschienen Gesamtkataloge mit mehreren Spurweiten.

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