Tenderlokomotive.
Tenderlokomotive.

Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 37960
Spur H0
Bauart 1:87
Epoche I
Art Dampflok
werksseitig ausverkauft Händler finden Kompaktansicht

Produkt

Modell: Mit Digital-Decoder mfx und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. 4 Achsen angetrieben. Haftreifen. Kurvengängiges Gelenkfahrwerk. Bauartbedingt ist das Nachrüsten eines Raucheinsatzes nicht möglich. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Zahlreiche angesetzte Details. Länge über Puffer 20,3 cm.

Modell: Mit Digital-Decoder mfx und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. 4 Achsen angetrieben. Haftreifen. Kurvengängiges Gelenkfahrwerk. Bauartbedingt ist das Nachrüsten eines Raucheinsatzes nicht möglich. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Zahlreiche angesetzte Details. Länge über Puffer 20,3 cm.

mehr

Einmalige Serie zum Jubiläum "100 Jahre Gt 2x4/4".

Produktinfo

Ein passendes bayerisches Güterwagen-Set finden Sie unter der Artikelnummer 46082.

Veröffentlichungen

- Neuheiten-Prospekt 2013 - Gesamtprogramm 2013/2014

Großbetrieb

Vor 100 Jahren in Dienst gestellt, galt sie damals als größte und stärkste Tenderlokomotive in der „Alten Welt“ und bildete die Krönung des Malletlok-Baus in Europa – die bayerische Gt 2x4/4. Im Gebiet der Bayerischen Staatsbahn waren es insbesondere drei Steilstrecken (Laufach – Heigenbrücken, Frankenwaldrampe Pressig-Rothenkirchen – Steinbach a.W. – Probstzella und die Schiefe Ebene von Neuenmarkt-Wirsberg nach Marktschorgast), die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts infolge erheblich...

Vor 100 Jahren in Dienst gestellt, galt sie damals als größte und stärkste Tenderlokomotive in der „Alten Welt“ und bildete die Krönung des Malletlok-Baus in Europa – die bayerische Gt 2x4/4. Im Gebiet der Bayerischen Staatsbahn waren es insbesondere drei Steilstrecken (Laufach – Heigenbrücken, Frankenwaldrampe Pressig-Rothenkirchen – Steinbach a.W. – Probstzella und die Schiefe Ebene von Neuenmarkt-Wirsberg nach Marktschorgast), die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts infolge erheblich gestiegener Zuglasten besondere Probleme bereiteten. Die zur Verfügung stehenden Loks waren nicht in der Lage, die ankommenden Güterzüge alleine oder ungeteilt weiterzubefördern. Damals mussten zum Beispiel rund 670 Tonnen Last mit zwei Schublokomotiven über den Berg befördert werden – ein wirtschaftlich unhaltbarer Zustand. Deshalb entwickelte die Lokschmiede Maffei bis 1913 die Gt 2x4/4 mit der Radsatzfolge D’Dh4vt. Die Maschine besaß zwei Triebwerke mit je vier gekuppelten Radsätzen. Der Antrieb erfolgte jeweils über den dritten Kuppelradsatz. Der Radsatzstand maß insgesamt 12.200 mm. Die Heißdampf-Verbundausführung erforderte für das vordere Drehgestell flexible Dampfleitungen zu den Niederdruck-Zylindern. Die 15 in den Jahren 1913/14 gelieferten Maschinen waren wesentlich schneller und bis zu dreimal so leistungsfähig wie die bisher verfügbaren Güterzugloks, so dass spürbare Einsparungen bei Lokomotiven und Personal möglich waren. Schon bei einer ihrer ersten Probefahrten zeigten die neuen Loks ihre ganze Leistungsfähigkeit: Ein 1.000 t schwerer Güterzug konnte mit jeweils einer Zug- und Schublok der Gattung Gt 2x4/4 in sagenhaften 38 statt bisher 80 Minuten von Pressig-Rothenkirchen nach Steinbach a.W. geschleppt werden. Insgesamt ergaben die Probefahrten Fahrzeitverkürzungen von mehr als 50 Prozent. Mit der preußischen T 20 erwuchs der Gt 2x4/4 im Jahre 1922 eine ernsthafte Konkurrentin, die bei 30 t geringerer Masse mindestens die gleiche Leistung erbringen konnte. Daher wurde bei der Nachbestellung von weiteren zehn Exemplaren der Gt 2x4/4 konstruktiv einiges verbessert. Diese Maschinen erhielten mehr Verdampfungsheizfläche, einen größeren Zylinderdurchmesser bei den Hochdruckzylindern und einen Kurzkamin (Kamin ohne Aufsatz). Der Kohlenvorrat erhöhte sich um eine halbe Tonne und ferner ergaben sich eine größere Radsatzlast und ein höheres Dienstgewicht. Alle 25 Maschinen wurden von der DRG mit den Betriebsnummern 96 001-025 in den Bestand eingereiht.

mehr

Merkmale

( Fahrgestell und vorwiegender Aufbau der Lokomotive aus Metall.
c Digital-Lokomotive mit Hochleistungsantrieb. Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung/Verzögerung einstellbar. Spezialmotor mit elektronisch unterstütztem Lastausgleich oder in kompakter Glockenanker-Bauart. Fahrbetrieb mit Märklin-Transformator, im Märklin Delta-System oder im Märklin-Digital-System (Motorola-Format). 1 schaltbare Zusatzfunktion (function) bei Digital-Betrieb.
e Digital-Decoder mit bis zu 9 digital schaltbaren Funktionen beim Betrieb mit Mobile Station 60652 bzw. 60651. Bis zu 5 Funktionen beim Betrieb mit Control Unit 6021. Bis zu 16 Funktionen mit künftigen Steuergeräten vorbereitet. Belegte Funktionen je nach Ausrüstung der Lokomotive.
h Geräuschelektronik eingebaut.
E Zweilicht-Spitzensignal mit der Fahrtrichtung wechselnd.
T Märklin-Kurzkupplungen in Norm-Aufnahme mit Drehpunkt.
1 Epoche 1

Warnhinweis

ACHTUNG: Nur für Erwachsene

Digitale Funktionen

Control Unit Mobile Station Mobile Station 2 Central Station Central Station 3
Spitzensignal
Dampflok-Fahrgeräusch
Lokpfiff
Direktsteuerung
Bremsenquietschen aus
Kohle schaufeln
Rangierpfiff
Luftpumpe
Injektor
Dampf ablassen
Schüttelrost