Schwere Diesellokomotive.
Schwere Diesellokomotive.

Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 37283
Spur H0
Bauart 1:87
Epoche III
Art Diesellok
werksseitig ausverkauft Händler finden Kompaktansicht

Highlights

  • Doppellokomotive mit 2 Motoren.
  • Realistischer Dieselloksound.
Schwere Diesellokomotive.

Produkt

Modell: Mit Digital-Decoder mfx und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. Beide Lokomotiven mit Motor. 4 Achsen angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und 2 rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Zwischen den Lokomotiven Spezial-Kurzkupplung mit Kulissenführung. Länge über Puffer 25,8 cm.

Modell: Mit Digital-Decoder mfx und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. Beide Lokomotiven mit Motor. 4 Achsen angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und 2 rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Zwischen den Lokomotiven Spezial-Kurzkupplung mit Kulissenführung. Länge über Puffer 25,8 cm.

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Einmalige Serie.

Veröffentlichungen

- Neuheiten-Prospekt 2010 - Gesamtprogramm 2010/2011

Großbetrieb

Als dieselelektrische Exoten mit bemerkenswerter Vergangenheit bereicherten die Doppelloks der Baureihe V 188 (ab 1968: 288) bis 1972 den Bestand der Deutschen Bundesbahn. Im Jahre 1939 hatte Krupp den Auftrag zum Bau zweier Supergeschütze erhalten, welche die größten, in der Welt jemals gebauten Artilleriegeschütze bildeten: die Eisenbahnkanonen "Dora" und "Schwerer Gustav 2" mit 80 cm Kaliber und einer Reichweite von bis zu 47 km. 1941 wurde dieser Auftrag um ein weiteres, etwas verkleinertes...

Als dieselelektrische Exoten mit bemerkenswerter Vergangenheit bereicherten die Doppelloks der Baureihe V 188 (ab 1968: 288) bis 1972 den Bestand der Deutschen Bundesbahn. Im Jahre 1939 hatte Krupp den Auftrag zum Bau zweier Supergeschütze erhalten, welche die größten, in der Welt jemals gebauten Artilleriegeschütze bildeten: die Eisenbahnkanonen "Dora" und "Schwerer Gustav 2" mit 80 cm Kaliber und einer Reichweite von bis zu 47 km. 1941 wurde dieser Auftrag um ein weiteres, etwas verkleinertes Geschütz mit dem Namen "Langer Gustav" ergänzt. Drei Züge waren erforderlich, um ein Riesengeschütz mit einem Gewicht von rund 1.350 Tonnen in seine Stellung zu bringen. Zum Verschub und zur Stromversorgung beim Aufbau und Einsatz der Riesengeschütze bestellte die Wehrmacht bei Krupp sechs Doppellokomotiven mit dieselelektrischer Kraftübertragung. Jede Lokomotiveinheit des Typs D 311 bestand aus zwei kurzgekuppelten Hälften mit starrem Rahmen und vier Radsätzen. In jedem Teil befand sich ein 940 PS starker, aufgeladener Sechszylinder-Reihenmotor von MAN. Dieser trieb einen Gleichstromgenerator an, der wiederum die vier Tatzlagermotoren mit Strom versorgte. Die elektrische Ausrüstung der Fahrzeuge stammte von den Siemens-Schuckert-Werken in Berlin. Führerstände waren nur an den Stirnseiten der "Zwillings-Loks" vorhanden. Die beiden ersten Doppelloks D 311.01A/B und 02A/B wurden im Oktober 1941 abgeliefert, zwei weitere Maschinen folgten im August 1942. Die beiden letzten konnten, wie auch das dritte Geschütz, nicht mehr fertiggestellt werden, da die Produktionsstätten von Krupp durch Luftangriffe weitgehend zerstört wurden. Das erstgebaute, völlig überdimensionierte Geschütz "Dora" kam nur ein einziges Mal vor Sewastopol zum Fronteinsatz und wurde zusammen mit dem Schwestergeschütz 1945 gesprengt. Den Krieg dagegen überstanden drei der vier Doppelloks, von denen zwei zwischen 1948 und 1951 bei Krauss-Maffei aufgearbeitet wurden. Bei der DB erhielten sie die Nummern V 188 001a/b (ex D 311.03A/B), V 188 002a/b (ex D 133.04A/B) und V 188 003a/b (ex D 311.02A/B). Letztere wurde nicht mehr aufgearbeitet, blieb jedoch längere Zeit als Ersatzteilspender erhalten. Zunächst gelangten die beiden aufgearbeiteten Loks zum Bw Aschaffenburg und machten sich dort im Schubdienst auf der Spessartrampe Laufach - Heigenbrücken nützlich. Hierfür jedoch weniger geeignet fuhren sie ab Juli 1953 dann vor Güterzügen nach Schweinfurt, Bamberg und Dillenburg. Probleme bereiteten aber zunehmend die alten MAN-Motoren. Daher erhielten bis 1957/58 beide Maschinen neue Maybach-Motoren von je 1.000 PS (später 1.100 PS) Leistung sowie neue Getriebe von Gmeinder. Danach funktionierten sie ausgezeichnet und wurden bis Ende 1958 vom Bw Aschaffenburg, dann vom Bw Gemünden und ab 1967/68 vom Bw Bamberg aus im schweren Güterzugdienst eingesetzt. Nach größeren Schäden mussten die beiden Kriegsveteranen am 25. September 1969 (288 001) und am 15. Juni 1972 (288 002) im Rahmen der allgemeinen Typenbereinigung den Dienst quittieren. Wenig später wurden sie verschrottet.

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Merkmale

) Fahrgestell und Aufbau der Lokomotive aus Metall.
c Digital-Lokomotive mit Hochleistungsantrieb. Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung/Verzögerung einstellbar. Spezialmotor mit elektronisch unterstütztem Lastausgleich oder in kompakter Glockenanker-Bauart. Fahrbetrieb mit Märklin-Transformator, im Märklin Delta-System oder im Märklin-Digital-System (Motorola-Format). 1 schaltbare Zusatzfunktion (function) bei Digital-Betrieb.
e Digital-Decoder mit bis zu 9 digital schaltbaren Funktionen beim Betrieb mit Mobile Station 60652 bzw. 60651. Bis zu 5 Funktionen beim Betrieb mit Control Unit 6021. Bis zu 16 Funktionen mit künftigen Steuergeräten vorbereitet. Belegte Funktionen je nach Ausrüstung der Lokomotive.
h Geräuschelektronik eingebaut.
N Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter mit der Fahrtrichtung wechselnd.
U Märklin-Kurzkupplungen in Norm-Aufnahme mit Kulissenführung.
3 Epoche 3

Warnhinweis

ACHTUNG: Nicht für Kinder unter 3 Jahren

Digitale Funktionen

Control Unit Mobile Station Mobile Station 2 Central Station Central Station 3
Spitzensignal
Diesellok-Fahrgeräusch
Lokpfiff
Direktsteuerung
Bremsenquietschen aus
Spitzensignal Lokseite 2
Luftpresser
Spitzensignal Lokseite 1