TEE-Schnellzug "Bavaria".
TEE-Schnellzug "Bavaria".

Die wichtigsten Daten

Art.Nr. 26557
Spur H0
Bauart 1:87
Epoche IV
Art Zugpackung
werksseitig ausverkauft Händler finden

Highlights

  • Lok aus zweiter Bauserie, ohne stirnseitige Übergangstüren und -bleche.
  • Komplett neuer Lok-Aufbau, weitgehend aus Metall.
  • Neukonstruktion des TEE-Speisewagens.
TEE-Schnellzug "Bavaria".

Produkt

Modell: Lokomotive mit Digital-Decoder mfx und seriell schaltbaren Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse. Alle 4 Achsen über Kardan angetrieben. Haftreifen. Separat angesetzte Dachlauftritte. Eingesetzte Griffstangen aus Metall. Fahrtrichtungsabhängiger Schweizer Lichtwechsel (Dreilicht-Spitzensignal/weißes Schlusslicht) konventionell in Betrieb, digital schaltbar. An jedem Führerstand Licht separat abschaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen...

Modell: Lokomotive mit Digital-Decoder mfx und seriell schaltbaren Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse. Alle 4 Achsen über Kardan angetrieben. Haftreifen. Separat angesetzte Dachlauftritte. Eingesetzte Griffstangen aus Metall. Fahrtrichtungsabhängiger Schweizer Lichtwechsel (Dreilicht-Spitzensignal/weißes Schlusslicht) konventionell in Betrieb, digital schaltbar. An jedem Führerstand Licht separat abschaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Ansteckbare Bremsschläuche liegen bei. TEE-Wagen im neuen großzügigen Längenmaßstab. Typspezifisch gestaltete Unterböden und Schürzen. Abteil- und Großraumwagen mit Drehgestellen nach Bauart Minden-Deutz, vorbildentsprechend mit Klotz- oder Scheibenbremsen, Magnetschienenbremse und angesetzten Generatoren. Speisewagen mit Drehgestellen nach Schweizer Bauart. Alle Wagen vorbereitet für stromführende Kupplungen 7319 oder stromführende Kurzkupplungen 72020/72021, Schleifer 73406 und Innenbeleuchtung 73400/73401 (2x je Wagen). Abteil- und Großraumwagen vorbereitet für Zugschlussbeleuchtung 73407. Gesamtlänge über Puffer 102 cm.

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Einmalige Serie.

Produktinfo

Diese TEE-Zugpackung finden Sie in Gleichstrom-Ausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikel-Nummer 21238.

Veröffentlichungen

- Neuheiten-Prospekt 2010 - Gesamtprogramm 2010/2011

Großbetrieb

Schon seit den 1950er Jahren fuhr zwischen München und Zürich der Schnellzug D 92/93 „Bavaria“. Mit Beginn des Winterfahrplans 1969 am 28. September wurde der „Bavaria“ in die nur die 1. Klasse führenden TEE 55/56 umgewandelt, um zwischen München sowie den Banken- und Handelszentren der Schweiz einen auch für den eiligen Geschäftsreisenden attraktiven Zug zu bieten. Mit der Aufnahme des TEE-Verkehrs zwischen München und Zürich konnte gegenüber den bisherigen Schnellzugverbindungen die Reisezeit...

Schon seit den 1950er Jahren fuhr zwischen München und Zürich der Schnellzug D 92/93 „Bavaria“. Mit Beginn des Winterfahrplans 1969 am 28. September wurde der „Bavaria“ in die nur die 1. Klasse führenden TEE 55/56 umgewandelt, um zwischen München sowie den Banken- und Handelszentren der Schweiz einen auch für den eiligen Geschäftsreisenden attraktiven Zug zu bieten. Mit der Aufnahme des TEE-Verkehrs zwischen München und Zürich konnte gegenüber den bisherigen Schnellzugverbindungen die Reisezeit um eine knappe Stunde verringert werden - eine eindrucksvolle Fahrzeitverkürzung für die in weiten Teilen schwierig trassierte und im DB-Bereich nicht elektrifizierte Strecke. Zum Einsatz kamen zunächst die schweizerischen, vierteiligen TEE-Dieseltriebzüge RAm 501 und 502, welcher nach der berüchtigten Eisenbahnkatastrophe von Aitrang am 9. Februar 1971 jäh endete. Damals „flog“ der TEE 56 auf seiner Fahrt von München nach Zürich hinter dem Bahnhof Aitrang in einer scharfen Rechtskurve Steuerwagen voraus mit rund 130 km/h aus den Gleisen. Zugelassen waren an dieser Stelle jedoch nur 80 km/h. Bedingt durch die Zerstörung der TEE-Triebwageneinheit verkehrte ab dem 16. Februar 1971 ein lokbespannter Wagenzug. Einen Abteilwagen (Avümh 111) und einen Großraumwagen (Apümh 121) stellte die DB, ein SBB-Speisewagen der RIC-Bauart (WRm) ergänzte die Garnitur. Anfänglich verkehrte der Speisewagen noch in roter Lackierung, ehe auch er die TEE-Lackierung erhielt. Ab dem Sommerfahrplan 1971 lief das Zugpaar unter der Nummer TEE 66/67. Im nichtelektrifizierten DB-Abschnitt München – Kempten – Lindau führte eine Gasturbinenlok der Baureihe 210 den „Bavaria“. Zwischen Lindau und St. Margarethen kamen zunächst die altehrwürdigen Stangen-Elektroloks der ÖBB-Reihe 1180 zu TEE-Ehren, bis die Schweizer Bundesbahnen (SBB) den „Bavaria“ durchgehend zwischen Lindau und Zürich mit Loks der Reihe Re 4/4 II bespannten, um den Lokwechsel in St. Margarethen einzusparen. Wegen des breiteren Fahrleitungszickzack auf dem kurzen elektrifizierten DB-Abschnitt und auf dem österreichischen Streckenabschnitt setzten die Schweizer die Maschinen mit den Nummern 11196 bis 11201 ein, welche für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Lindau einen Stromabnehmer mit breiterer Palette erhalten hatten. Ab Sommer 1972 übernahmen die in den TEE-Farben lackierten Re 4/4 I 10033 und 10034 ab Lindau den „Bavaria“. Diese Loks verfügten ebenfalls über einem Stromabnehmer mit einer DB-/ÖBB-Wippe für den Streckenabschnitt Lindau – St. Margarethen. Am 21. Mai 1977 verkehrte der „Bavaria“ zum letzten Mal als TEE. Er wurde mit Beginn des Sommerfahrplans 1977 durch das zweiklassige Schnellzugpaar D 266/D 267 ersetzt. Eine erneute Hochstufung – diesmal zum EuroCity – erfuhr der „Bavaria“ zum Fahrplanwechsel 1987/88. Ab dem 24. Mai 1987 fuhr er für die nächsten 15 Jahre als EC 98/99. Der traditionsreiche Name erlosch am 14. Dezember 2002 mit der Aufgabe dieses Zugpaares.

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Merkmale

) Fahrgestell und Aufbau der Lokomotive aus Metall.
c Digital-Lokomotive mit Hochleistungsantrieb. Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung/Verzögerung einstellbar. Spezialmotor mit elektronisch unterstütztem Lastausgleich oder in kompakter Glockenanker-Bauart. Fahrbetrieb mit Märklin-Transformator, im Märklin Delta-System oder im Märklin-Digital-System (Motorola-Format). 1 schaltbare Zusatzfunktion (function) bei Digital-Betrieb.
e Digital-Decoder mit bis zu 9 digital schaltbaren Funktionen beim Betrieb mit Mobile Station 60652 bzw. 60651. Bis zu 5 Funktionen beim Betrieb mit Control Unit 6021. Bis zu 16 Funktionen mit künftigen Steuergeräten vorbereitet. Belegte Funktionen je nach Ausrüstung der Lokomotive.
h Geräuschelektronik eingebaut.
P Dreilicht-Spitzensignal und ein weißes Schlusslicht mit der Fahrtrichtung wechselnd.
ü Innenbeleuchtung nachrüstbar.
j Inneneinrichtung eingebaut.
i Stromversorgung auf Oberleitungsbetrieb umschaltbar.
T Märklin-Kurzkupplungen in Norm-Aufnahme mit Drehpunkt.
U Märklin-Kurzkupplungen in Norm-Aufnahme mit Kulissenführung.
4 Epoche 4
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Warnhinweis

ACHTUNG: Nicht für Kinder unter 3 Jahren

Digitale Funktionen

Control Unit Mobile Station Mobile Station 2 Central Station Central Station 3
Spitzensignal
Bahnhofsansage
Lokpfiff
Direktsteuerung
Spitzensignal Lokseite 2
Spitzensignal Lokseite 1